Dann ging es mit dem Auto vom Thomas, etwa 5 std, in Richtung Port Huron, wo wir erstmals die Canadische Grenze passiert haben. So ganz einfach war das Prozedere nunmal nicht.
Zumindest nich für alle.

Ja, die beiden mit Deutschen Pass durften passieren. Derjenige mit Türkischem Pass hatte wieder die A....karte gezogen. Da nunmal die Türkei nicht wie die Deutschen ein Abkommen über einfache Einreisebestimmungen getrofft hat, gab es laut Grenzbeamten, 2 Optionen für mich:
Option 1: Nach dem Motto „Jung, du weißt ja, wo du rein gekommen bist“, hätte ich alleine, abends um 9 Uhr, die Heimreise antreten dürfen.
Option 2: $ 200 Canadische Dollar für ein „Temporary Resident Permit“, was so viel heißt wie, „wir drucken dir nen Wisch aus, was etwa 2 min dauert, und kassieren dafür $ 200 – und du darfst einen Monat lang so oft nach Canada einreisen wie du lustig bist.“
Aus 2 Optionen blieb dann 1 Option für mich übrig!
Von Port Huron haben wir weitere 5 std gebraucht um letztendlich auf Grand Island anzukommen.
Jetzt fragt Ihr euch vielleicht, was will der junge auf Grand Island eigentlich. Grund der Reise, war folgender: Elisabeth, Teilnehmerin von meinem Programm, hat ihre Platzierung auf Grand Island, welches very close to Niagara Falls, Bufallo & Toronto ist. Ihre Hosteltern, welche jedes Jahr PPP'ler aufnehmen, haben es sich zur Idee gemacht, jedes Jahr alle Teilnehmer des Programms über das verlängerte Wochenende über Columbus Day ins Haus einzuladen. Super Idee haben wir uns gedacht und sind deswegen los.
An diesem Wochenende haben es nicht alle PPP'ler geschafft vorbei zu kommen, immerhin waren wir knapp 25!
Freitag haben wir den „Rober Moses Niagara Power Plant“ besucht, welches die Energieversorgung für den Staat New York zeigt. Abends sind wir auf die Canadische Seite der Niagara Falls feiern gegangen. Samstag war dann Programm angesagt: Erst mit dem Boot „Maid of Mist“ durch die Niagara Falls gefahren, dann Sightseeing durch Toronto und Abends K.O nur ne Runde Mäxchen (Meiern) gespielt.
Sonntag war für Thomas, Robin ud mich eigentlich schon wieder die Rückfahrt angesagt. Haben wir auch erst angetreten und uns nach 5 min Fahrt umentschieden und zurück zum Haus gefahren. Wenn man schon mal da ist und so lange Fahrt aufgenommen hat, sollte man das ja auch lohnenswert machen. Die berühmt berüchtigten Bufallo Wings kommen (wer hätte es gedacht) aus Bufallo! Abends haben wir es uns nicht nehmen lassen, in dem Restaurant zu essen, welches die ersten Bufallo Wings fritiert hat. Wir haben dann mal so eben 170 Wings geordert. Satte Leistung.
Danach hat sich im Magenb
ereich aber auch einiges gedreht. Letzter Programmpunkt des Wochenendes: Flaschendrehen, zu diesem Punkt – no comments!Die Rückreise verlief nach Plan, wobei ich erst Nachts angekommen bin und an den nächsten beiden Tagen 2 Klausuren anstanden. Man muss ja auch mal Prioritäten setzen!
So die nächsten Wochenenden bleibe ich zu Hause.
Nächster geplanter Trip geht wahrscheinlich mitte Dezember an die Ostküste.
Thomas und ich wollen den Tobi in Vermont besuchen und dann gemeinsam nach Boston, New York City und vielleicht Philly.
In diesem Sinne, bis demnächst

1 Kommentar:
hast du über einen Monat nichts gemacht, oder was?!? Schreibfaule Nudel... Naja, dann muss ich wohl selber vorbei kommen und sehen wie es läuft...
cu
joe
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